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Gesundheitsreform - Infoabend

CDU-Landtagsabgeordneter Hans-Dieter Clauser:
Die Bürgerinnen und Bürger nehmen die Gesundheitsreform ernst!

Die zweite Veranstaltung der Reihe „Hans-Dieter Clauser lädt ein“ am Mittwoch, dem 10.05.2006 in Hilden war ein riesiger Erfolg!
Der Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten in Zusammenarbeit mit der Freien Ärzteschaft und dem Gesundheitspolitischen Arbeitskreises der Nordrhein-Westfälischen CDU (NRW-GPA) waren mehr als 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger gefolgt.

Als Referent konnte der stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitssauschusses des Deutschen Bundestages, Herr Dr. Hans-Georg Faust, gewonnen werden. Faust machte in seinem Vortrag deutlich, dass die unumgängliche Erneuerung des deutschen Gesundheitswesens eine der Kernaufgaben der großen Koalition ist. Deutschland habe im internationalen Vergleich den besten Leistungskatalog. Diesen Standard möchte die Koalition für jeden Bürger erhalten.

Das Bestreben der Reformer sei es, die Effizienz innerhalb des Gesundheitssystems zu steigern, strukturelle Veränderungen vorzunehmen, aber weiterhin Solidarität beizubehalten.
Ergänzt wurde Herr Dr. Faust durch den Vorsitzenden des NRW-GPA, Herrn Dr. Mathias Höschel, den Vorsitzenden der Freien Ärzteschaft, Herrn Dr. Martin Grauduszus sowie durch PD Dr. Edwin Bölke, Chirurg an der Universitätsklinik Düsseldorf.

An Beteiligung des Publikums an der anschließenden lebhaften Diskussion mangelte es nicht. „Das zeigt, wie hoch das Interesse der Bevölkerung an den Reformen im Gesundheitswesen sind“, kommentierte Clauser. Die Teilnehmer der Veranstaltung gaben dem Gast aus Berlin wichtige Aspekte für die weiteren Verhandlungen mit. Ärzte und Patienten wünschen eine gesicherte Nahversorgung. Die Ärzteschaft muss eine bessere Zusammenarbeit anstreben, mit dem Ziel der Effizienzsteigerung. Qualität der Medizin, Eigenverantwortung der Patienten und Wirtschaftlichkeit waren oft genannte Forderungen aus dem Publikum.

Faust betonte, dass erst am Ende aller Diskussionen die Entscheidung fällt, ob mehr Geld in das Gesundheitssystem gegeben werden muss. Fest steht, die Finanzierung soll lohnunabhängig, solidarisch und wettbewerbsfreundlich sein.

„Ich bin zuversichtlich, dass die Gedanken und Anregungen der Basis mit in die weiteren Beratungen einfließen werden“, sagte Clauser abschließend.





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